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Snowfox Notes
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FAQ

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu Snowfox Notes. Fehlt deine Frage? Mehr Einzelheiten stehen auf den Seiten Funktionen und Self-Hosting.

Allgemein

Was ist Snowfox Notes?

Eine Notiz-App, die du auf deinem eigenen Webspace betreibst. Sie fühlt sich an wie ein normales Textprogramm, ordnet Notizen in Ordnern und Labels, durchsucht alles, kann PDFs beschreiben und funktioniert auch offline.

Was kostet Snowfox Notes?

Nichts. Die App ist kostenlos und Open Source. Ab dem 1. Dezember 2026 kannst du sie optional für 99 € im Jahr von uns hosten lassen.

Was kann Snowfox Notes nicht?

Lieber liest du es hier, als es später zu merken. Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Notizen liegen als Klartext auf dem Server, und wer den Server betreibt, kann sie lesen. Es gibt kein gemeinsames Live-Schreiben: Schreiben zwei Personen im selben Moment in dieselbe Notiz, gewinnt die letzte Speicherung, der überschriebene Text landet im Versionsverlauf. Und es gibt keine nativen Apps: Snowfox ist eine Web-App, die du auf deinem Gerät installieren kannst.

Funktioniert es auf dem Handy und dem iPad?

Ja. Snowfox Notes läuft in jedem modernen Browser und lässt sich als App auf den Home-Bildschirm legen. Auf dem iPad schreibst du mit dem Apple Pencil auf PDFs.

Welche Browser werden unterstützt?

Alle aktuellen Browser – Safari, Chrome, Edge und Firefox, am Rechner wie am Handy. Für die Offline-Ansicht und die Installation als App sollte deine Instanz über HTTPS erreichbar sein.

In welchen Sprachen gibt es die App?

Auf Deutsch und Englisch – die Oberfläche, das Handbuch und die mitgelieferten Vorlagen. Die Sprache wählst du unter Einstellungen → Konto.

Nutzung

Muss ich irgendwo auf „Speichern“ drücken?

Nein. Jede Änderung wird kurz nach dem Tippen auf deinem Server gespeichert. Ist der Server einmal nicht erreichbar, bleibt dein Text im Editor und wird erneut gesendet, bis es klappt.

Kann ich ohne Internet arbeiten?

Ja. Mach einzelne Notizen, Ordner oder alles offline verfügbar. Änderungen gleichen sich ab, sobald du wieder online bist – und gehen auch bei Konflikten nicht verloren.

Kann ich direkt in die App teilen?

Unter Android ja: Ist die App installiert, erscheint sie im Teilen-Menü anderer Apps. iPhone und iPad bieten das nicht an, weil Apple Web-Apps nicht ins Teilen-Menü lässt.

Können mehrere Personen die App nutzen?

Ja. Eine Instanz hat mehrere Konten – als Admin, als Schreibende oder nur Lesende. Gebaut ist sie für eine Familie oder ein kleines Team, nicht für Tausende Konten. Neue Konten legst du an oder lädst per Zugangscode ein.

Sehen alle Konten dieselben Notizen?

Nicht unbedingt. Jeder Ordner der obersten Ebene ist für alle auf der Instanz offen, nur für dich oder für bestimmte Personen, je mit Lese- oder Schreibrecht. Notizen außerhalb jedes Ordners sehen immer alle. Was jemand darf, legt außerdem die Rolle fest – Admin, User oder Leser. Die Freigabe regelt, wer etwas in der App sieht: Wer den Server betreibt, kommt technisch an alle Daten.

Was passiert, wenn zwei Personen gleichzeitig dieselbe Notiz bearbeiten?

Es gilt der zuletzt gespeicherte Text. Der überschriebene Stand geht aber nicht verloren: Er landet im Versionsverlauf der Notiz.

Ich habe aus Versehen etwas gelöscht. Was nun?

Schau in den Papierkorb – von dort lässt sich alles wiederherstellen, bis die Frist abläuft. Hast du nur Text überschrieben, hilft der Versionsverlauf der Notiz.

Kann ich meine Notizen mitnehmen?

Jederzeit. Alles, was du siehst, lädst du als Ordner mit Markdown-Dateien oder als ENEX herunter – das lesen Obsidian, Notion, Joplin, Evernote und Apple Notes. Einzelne Notizen gibt es als Markdown oder PDF, den ganzen Bestand als ZIP.

Kann ich Notizen aus anderen Apps übernehmen?

Ja. Unter Einstellungen → Sichern und Einlesen liest die App einen Obsidian-Vault als ZIP (oder jeden Ordner mit Markdown-Dateien), einen Notion-Export und ENEX-Dateien aus Evernote. Ordner, Bilder, Anhänge, Verknüpfungen, Tags und Daten kommen mit. Einzelne Markdown- oder Textdateien ziehst du einfach ins Fenster.

Verschiebt ein Datum meine Notiz?

Nein. Die Notiz bleibt in ihrem Ordner und zeigt sich zusätzlich im Kalender.

Wie kommt die Erinnerung am Morgen?

Per E-Mail, wenn dein Konto eine bestätigte Adresse hat, und als Push auf jedes Gerät, auf dem du sie einschaltest. Auf iPhone und iPad geht Push erst, wenn Snowfox auf dem Home-Bildschirm liegt. Steht nichts an, kommt auch nichts.

Merkt sich die Notiz, was ich aufgedeckt habe?

Nein. Aufdecken ändert die Notiz nicht: Öffnest du sie wieder, ist alles verdeckt – auch für andere, die sie lesen.

Findet die Suche auch Text in PDFs?

Ja, sobald das PDF gelesen ist. Text, den ein PDF schon enthält, liest dein Browser selbst aus. Auch Scans erkennt er standardmäßig lokal, die Seiten bleiben auf deinem Gerät. Das läuft an einem Computer, solange die App offen ist.

Self-Hosting

Brauche ich einen eigenen Server?

Nein. Ein gewöhnlicher Webspace mit PHP 8.4 reicht. Hochgeladen wird per FTP, SSH ist nicht nötig.

Was genau brauche ich dafür?

PHP 8.4.1 oder neuer mit den üblichen Erweiterungen (u. a. pdo_sqlite, mbstring, openssl, fileinfo), Schreibrechte für drei Ordner und am besten HTTPS. Eine mitgelieferte Prüfseite sagt dir vorher, ob dein Webspace passt. Alles Weitere steht in der Anleitung „Self-Hosting“.

Brauche ich eine Datenbank?

Nein, keine separate. Snowfox Notes speichert deine Notizen in einer SQLite-Datei auf deinem Webspace; Bilder, Anhänge und PDFs liegen als Dateien daneben.

Muss ich einen Cronjob einrichten?

Nein. Aufräumarbeiten wie das Leeren des Papierkorbs erledigt die App nebenbei, während sie benutzt wird. Nur wenn Erinnerungen pünktlich kommen und Sicherungen auch nachts laufen sollen, muss etwas den Server alle paar Minuten wecken – das geht auch ohne Cron, über einen kostenlosen Dienst. Einen Mailserver braucht die App nur für E-Mails.

Wie spiele ich Updates ein?

In den Einstellungen: Update-Paket wählen, die App prüft es, dann einspielen. Und falls etwas nicht passt, kommst du mit einem Klick zur vorherigen Fassung zurück. Geht das bei deinem Anbieter nicht, klappt es auch per FTP.

Datenschutz & Sicherheit

Wie sicher ist das?

Wer was darf, prüft der Server bei jeder Aktion. Nach dem ersten Aufruf über HTTPS läuft die App nur noch verschlüsselt, und du kannst die Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es nicht: Wer den Server betreibt, kann die Notizen lesen. Hostest du selbst, entscheidest du, wer Zugang bekommt.

Wo liegen meine Daten?

Auf dem Server, auf dem deine Instanz läuft: Notizen in einer Datenbank, Bilder, Anhänge und PDFs als Dateien daneben. Beim Hosting durch uns, das es ab dem 1. Dezember 2026 gibt, ist das unser Server.

Was verlässt meinen Server?

Nichts ohne einen Grund, den du abstellen kannst. Einmal am Tag fragt die App nach einer neuen Fassung, wenn ein Admin sie öffnet; das lässt sich abschalten. Alles andere geschieht nur, wenn du es einrichtest: Mistral für Scans, eine Kopie deiner Sicherung per WebDAV, E-Mail über dein Mailkonto, Push-Erinnerungen als leeres Wecksignal, ein Vorlagen-Katalog und eine verbundene KI.

Gibt es eine KI?

Keine eingebaute. Über MCP verbindest du Claude, ChatGPT oder einen ähnlichen Client. MCP bleibt aus, bis ein Admin es einschaltet. Ohne diese Verbindung sieht keine KI deine Notizen.

Welche KIs kann ich verbinden?

Claude, ChatGPT und ähnliche Clients. claude.ai und ChatGPT melden sich über OAuth an, Claude Code, Claude Desktop und Cursor nutzen einen Zugangsschlüssel. Was eine verbundene KI liest, geht an ihren Anbieter – deshalb ist das deine Entscheidung, nicht die der App.

Darf die KI meine Notizen ändern?

Nur wenn du es erlaubst. Beim Verbinden wählst du „Nur lesen“ oder „Lesen und ändern“, und ändern darf sie nur, wenn Konto und Schlüssel schreiben dürfen. Sie sieht nur, was dein Konto sieht, und was sie ändert, steht unter deinem Namen im Versionsverlauf.

Muss ich Mistral nutzen?

Nein, nie. Standard ist die Erkennung im Browser. Mistral OCR ist nur eine Wahl für Admins, die Scans lieber dort lesen lassen – mit eigenem Schlüssel. PDFs mit Scan-Seiten gehen dann als ganze Datei an Mistral; PDFs aus Ordnern, die nur bestimmte Personen sehen, bleiben hier, außer ein Admin erlaubt es ausdrücklich.

Kosten & Hosting

Was ist der Unterschied zwischen Self-Hosting und Hosting durch uns?

Beim Self-Hosting läuft Snowfox Notes auf deinem eigenen Webspace, und du kümmerst dich selbst darum. Beim Hosting durch uns, das es ab dem 1. Dezember 2026 gibt, läuft es auf unserem Server, mit 10 GB Speicher und deiner eigenen Subdomain – du musst nichts installieren. Die App ist in beiden Fällen dieselbe.

Was heißt „Deine Daten, dein Server“ beim Hosting durch uns?

Ehrlich gesagt: Das gilt hier nicht. Beim Hosting durch uns, das es ab dem 1. Dezember 2026 gibt, gehört der Server uns. Deine Notizen liegen also bei uns, und als Betreiber könnten wir sie technisch lesen, denn Snowfox Notes hat keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Deine Daten bleiben trotzdem deine: Du kannst jederzeit mit deinem Export gehen und auf deinen eigenen Webspace umziehen.

Kann ich später auf einen anderen Server umziehen?

Ja. Lade die ZIP-Sicherung herunter, richte Snowfox Notes auf dem neuen Webspace ein und lies die Sicherung dort ein. Notizen, Ordner, Dateien, Versionen und Anmerkungen kommen mit; Konten legst du neu an.